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Falsches Schluckmuster
Der Mensch kaut und
schluckt mühelos einige hundert Mal am Tag. Schlucken kann reflexartig
sein, aber auch willentlich durchgeführt werden.
Am Schluckvorgang sind viele Muskeln beteiligt, z.B. Zungenmuskeln,
die Kaumuskulatur und die Gesichtsmuskulatur. Wird dieses Zusammenspiel
beeinträchtigt, z.B. durch Krankheiten, Unfälle, Operationen,
Entzündungen etc., kann es zu Schluckstörungen kommen.
Ist der Mechanismus des Schluckaktes, der den reibungslosen
Ablauf des Schluckens ermöglicht, geschwächt oder gestört,
können zusätzliche Störungen verschiedener Schweregrade
auftreten, z.B
Schwierigkeiten beim Essen und Trinken oder vermehrter Speichelfluß.
Dann ist eine sprachtherapeutische Behandlung erforderlich.
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Falsche Schluckmuster...
...können durch Daumenlutschen, zu langen Schnullergebrauch,
häufiges und langes Flaschetrinken oder eine Klammerregulierung entstehen.
Normalerweise hat der Mensch genau die richtige Ablaufsequenz von Bewegungen einprogrammiert, so dass der Schluckprozess automatisch ablaufen und nicht mehr gestört werden kann. Durch die oben genannten Umstände kann es jedoch zu falschen Schluckmustern kommen, die dann sprachtherapeutisch reguliert werden müssen.

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